Der Unterschied zwischen Deluxe und Essential liegt nicht an der Wanne, sondern an der Technik und in dem, was mitgeliefert wird. Das sind die zwölf Punkte im Einzelnen.
01Das Beleuchtungskonzept — innen und aussen
Beim PeakLife Deluxe ist Licht nicht eine LED im Fussraum, sondern ein durchdachtes Konzept aus zwei Ebenen.
Innen: LED Lightside™ sitzt in der Wannenkante und leuchtet das Wasser von der Seite aus — nicht von unten. Dadurch wird die ganze Wasserfläche getragen, statt einen hellen Punkt im Boden zu zeigen.
Aussen: Dazu kommt die hochwertige Aussenbeleuchtung an der Verkleidung. Sie zeichnet abends die Kontur des Whirlpools in den Garten und macht den Weg dorthin sichtbar — im Winter, im Dunkeln, im Bademantel ist das kein Schmuck, sondern Bedienung.
Der Essential hat nur die Beleuchtung in der Wanne. Die Aussenbeleuchtung ist einer der Punkte, an denen man abends sofort sieht, welches der beiden Modelle im Garten steht.
0268 Jets — sechs davon sind Infinity
Ein Infinity-Jet steht nicht still: Sein Strahl zeichnet eine rotierende Acht. Die Massage wandert dadurch von selbst über die Muskelpartie, statt punktuell auf einer Stelle zu stehen. Genau das macht den Unterschied zwischen einer Wasserdüse und einer Massage.
Die Stückliste von Wellis schlüsselt auf: 6 Infinity-Jets mit 7 Zoll, 10 mittlere mit 5 Zoll (6 wirbelnd, 4 gerichtet) und 52 kleine mit 3 Zoll. Dazu eine Ozondüse und eine selbstnivellierende Zirkulationsdüse, die nicht mitgezählt werden.
Die Mischung ist der Punkt: Die Infinity-Jets sitzen dort, wo die Massage arbeiten soll, die kleinen bilden die Fläche. 68 gleiche Düsen wären die einfachere, aber nicht die bessere Lösung.
03Design — und fünfzehn Kombinationen
Der Whirlpool steht dort, wo Sie jeden Tag hinschauen — im Sommer wie im Winter. Er soll zum Garten gehören und nicht darin herumstehen wie ein abgestelltes Gerät. Der Everest Deluxe hat die klare, moderne Linie der PeakLife-Reihe: bündige Kanten, keine aufgesetzten Griffe, eine Verkleidung ohne sichtbare Verschraubung.
Sie wählen die Wannenfarbe aus fünf Acryl-Tönen — Ice White, Sterling Silver, Thunder Grey, Soft Silk, Champagne — und die Aussenverkleidung aus drei Ausführungen: Grau, Light Maple, Graphite Brown. Das sind fünfzehn Kombinationen, ohne Aufpreis.
Wer unsicher ist: im Showroom Frauenfeld stehen die Muster nebeneinander. Eine Farbe am Bildschirm zu beurteilen, geht bei Acryl regelmässig schief.
04CoverMate Hydrauliklifter — kein Standardteil
Hier liegt einer der Punkte, an denen sonst gespart wird. Der verbreitete Coverlifter ist ein Blechbügel mit Gasfeder: Er hält das Cover, lässt es am Ende aber fallen und legt es auf den Boden hinter dem Whirlpool — wo es nass wird, Dreck aufnimmt und an der Faltkante bricht.
Der CoverMate arbeitet hydraulisch und führt das Cover über den ganzen Weg kontrolliert. Es kippt nicht, es schlägt nicht auf, es liegt nicht am Boden. Das schont das BlackTEX Gewebe, den Rücken und die Nerven — und Sie bedienen es täglich, im Dunkeln, im Bademantel, mit einer Hand.
Beim Deluxe ist er im Kaufpreis. Das ist kein Zubehör, das ist die Bedienung des Geräts.
05Rund 30 mm Isolierung — unten und an allen Seiten
Boden und Seitenwände sind bei Wellis durchgehend gedämmt, rund 30 Millimeter stark. Das ist der Punkt, an dem sich in dieser Produktklasse die Spreu vom Weizen trennt: Ein Whirlpool verliert seine Wärme nicht oben durch das Cover, sondern unten und seitlich in den Boden und in die Nachtluft.
In derselben Preisklasse findet man häufig nur eine dünne reflektierende Folie zwischen Wanne und Verkleidung. Die kostet in der Herstellung fast nichts, sieht bei der Besichtigung gleich aus — und steht am Jahresende auf Ihrer Stromrechnung. Der grösste Posten im Betrieb ist die Wärmehaltung, und die entscheidet sich an der Dämmung.
06BlackTEX Gewebe Thermocover
BlackTEX ist das Gewebe, mit dem Wellis seine Thermocover bezieht — widerstandsfähiger und langlebiger als herkömmliches Kunstleder. Es reisst nicht an den Faltkanten auf, wird durch UV nicht spröde und saugt sich nicht mit Wasser voll.
Das klingt nach einer Nebensache und ist es nicht: Ein Cover, das Wasser zieht, wird schwer, hängt durch und dämmt nicht mehr. Es ist das Bauteil, das am stärksten arbeitet — jeden Tag auf und zu, im Sommer 35 Grad Sonne, im Winter Schnee darauf.
Und es ist nach der Dämmung der zweitgrösste Hebel beim Verbrauch. Ein durchweichtes Cover kostet Sie jeden Monat Geld, ohne dass Sie es merken.
07WOW-System
WOW steht für „Wellis One Wave“. Statt eines Handventils, an dem Sie drehen, sitzt ein elektronischer Diverter in der Verrohrung: Er verteilt die Leistung der Pumpe selbsttätig zwischen den Düsengruppen — erst der Rücken, dann die Schulter, dann die Beine.
Der praktische Unterschied: Wenn die volle Pumpenleistung nicht auf 68 Düsen gleichzeitig verteilt wird, sondern nacheinander auf einzelne Gruppen, kommt an der einzelnen Düse spürbar mehr an. Sie bekommen also eine kräftigere Massage, ohne eine grössere Pumpe zu bezahlen — und ohne nass aus dem Wasser zu greifen, um ein Ventil zu drehen.
08Sound System 4.1
Vier Zweiwege-Lautsprecher mit 3 Zoll und ein Subwoofer mit 288 Watt — das ist die 4.1-Bestückung, wie sie in der Wellis-Stückliste zum Everest Life steht. Kein Zusatzlautsprecher, der irgendwo angeklebt wird, sondern vier Wege plus Bass, in die Wanne eingebaut.
Der Subwoofer ist der Punkt, an dem sich Klang im Wasser entscheidet: Ein Whirlpool im Betrieb hat ein Grundgeräusch von Pumpen und strömendem Wasser. Ohne Bass geht Musik darin unter, und man dreht lauter, bis es scheppert.
Der Essential hat das Sound System ausdrücklich nicht.
09Gecko in.K1000 Touch
Das Bedienfeld mit Farbdisplay ist die Schaltzentrale: Temperatur, Pumpen, Licht, Filterzeiten und die Water-Care-Programme laufen darüber. Gecko ist der verbreitetste Steuerungshersteller in dieser Klasse — das ist beim Service kein Nebenpunkt, sondern der Unterschied zwischen einem Ersatzteil ab Lager und einem Sonderteil aus Übersee.
Wellis baut seit rund 2017 Gecko ein. Wir kennen die Fehlercodes, haben die Teile und können am Telefon eingrenzen, ob jemand kommen muss — oder ob nur ein Sparprogramm aktiv ist.
10Leise Umwälzung
Die separate Economy-Zirkulationspumpe arbeitet mit 0,190 kW und übernimmt die regelmässige Wasserumwälzung. An ihr hängt auch die Heizung: Ohne Durchfluss schaltet die Steuerung sie ab.
0,190 kW ist wenig — eine Massagepumpe zieht das Zehnfache. Deshalb läuft die Umwälzung in Filterzyklen über den Tag, ohne dass es auf der Rechnung auffällt, und ohne dass Sie sie hören.
11WLAN-Steuerung
Smarthome-Anbindung über den Gecko in.touch 2. Temperatur, Filterzeiten und Sparprogramm setzen Sie vom Telefon aus — auch von unterwegs.
Der Nutzen ist banal und genau deshalb gross: Sie stellen die Anlage auf dem Heimweg auf Badetemperatur, statt sie die ganze Woche auf 37 Grad zu halten. Das ist bares Geld und der Grund, warum WLAN und Sparprogramm zusammengehören. Der Essential hat es nicht.
12Ozmix™-System
Wellis kombiniert Ozon mit einem Mischer und verteilt es dadurch feiner im Wasser als eine reine Ozonzufuhr. Das unterstützt die Desinfektion und senkt den Bedarf an Pflegemitteln.
Wichtig, damit keine falsche Erwartung entsteht: Es ersetzt die Wasserpflege nicht. pH-Wert und regelmässige Kontrolle bleiben Ihre Aufgabe — Ozmix nimmt Ihnen einen Teil der Mittel ab, nicht das Hinschauen.